Zum Inhalt springen
Über mich
Von Michaela zu Freya.
Ich hab zwei Namen getragen. Den einen hab ich bekommen. Den anderen hab ich mir genommen.
Was dazwischen liegt, ist der Grund, warum ich heute mache, was ich mache.
Heute lebe ich mit meinen Kindern auf einem Landsitz in Dänemark.
Klingt nach einem Leben, das einem in den Schoß gefallen ist?
Ist es nicht.
Ich hab mir jeden Meter davon erkämpft. Und zwar gegen Menschen, die über mich bestimmen wollten.
Frei. Selbstbestimmt. Ruhig.
Ich rede nicht über Freiheit, weil das gut klingt.
Ich rede darüber, weil ich mein ganzes Leben dafür kämpfen musste.
Mein Leben war immer derselbe Kampf. Nur in anderen Kostümen:
Andere bestimmen über mich. Oder ich bestimme selbst.
Und genau deshalb ist meine Arbeit kein Thema, das ich mir fürs Marketing ausgesucht hab. Sie ist die Konsequenz aus allem, was du gleich liest.
Fangen wir da an, wo es angefangen hat.
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
X
MIT 18
2009 UND 2010
ZWÖLF JAHRE MEDIZIN
2017
CORONA
DER REWE-PARKPLATZ
DÄNEMARK
VERSTEHEN
DER NAME
KINDHEIT
I
Kindheit
Ich hab gelernt, dass Funktionieren Sicherheit bedeutet. Da war ich noch ein Kind.
Meine Mutter hat getrunken. Sie war oft betrunken, unberechenbar und übergriffig.
Umarmungen gab es kaum. Das Gefühl, einfach so geliebt zu werden, auch nicht.
Dafür Erniedrigungen. Grenzüberschreitungen. Gewalt.
Und ein Kind, das so aufwächst, lernt schnell, was es zum Überleben braucht:
Gefühle runterschlucken. Aushalten. Sich selbst im Griff haben.
Dieses Kind hieß Michaela. Und Michaela hat funktioniert.
II
Mit 18
Mit 18 bin ich so weit weg, wie es nur ging.
Ich hab mich nur dort beworben, wo es weit genug weg war.
Nicht aus Abenteuerlust. Aus Berechnung.
Meine Mutter fuhr keine langen Strecken. Und Bus und Bahn nahm sie nicht.
Wenn ich weit genug weg bin, steht sie nicht vor meiner Tür.
Also bin ich nach Süddeutschland gegangen. Und zum ersten Mal in meinem Leben bedeutete Entfernung: Sicherheit.
Ich dachte, ich bin raus.
III
2009 und 2010
Ich war raus. Frei war ich trotzdem nicht.
Zwei Jahre lang hat mich ein Stalker verfolgt.
Wieder jemand, der meine Grenzen ignoriert. Wieder jemand, der bestimmen will, wo ich mich sicher fühlen darf.
Und mein Nervensystem hat genau das gemacht, was es von klein auf kannte: wachsam bleiben, Gefahr früh sehen, weiterfunktionieren.
Gelernt hab ich daraus vor allem eins: Freiheit kann dir jederzeit wieder genommen werden. Und das hab ich mitgenommen. In alles, was danach kam.
IV
Zwölf Jahre Medizin
Und dann wurde aus meiner Rüstung eine Kompetenz.
Zwölf Jahre Intensiv-, Anästhesie- und Notfallmedizin. Hierarchisch. Oft von Männern dominiert. Leben und Tod im Sekundentakt.
Und ich war richtig gut. Ich konnte Krisen aushalten. Verantwortung tragen. Handeln, wenn andere erstarren. Schmerz wegdrücken und weitermachen.
Klingt stark? War es auch. Und genau das war das Problem.
Denn dieselbe Stärke hat mich meine eigenen Grenzen überschreiten lassen. Und die Übergriffe anderer viel zu lange aushalten. In Beziehungen. Im Job. In Strukturen, die mir nicht gutgetan haben.
Kontrolle hat sich nie richtig angefühlt. Aber vertraut. Und was vertraut ist, hält man aus.
Bis man etwas hat, das wichtiger ist als man selbst.
V
2017
Mein Sohn kam. Und ich hab entschieden: Bei mir hört das auf.
Ich hab den Kontakt zu meiner Mutter abgebrochen. Und irgendwann zu meiner ganzen Herkunftsfamilie.
Mein Sohn sollte nicht erleben, was ich erlebt hab.
Zum ersten Mal hab ich nicht ausgehalten. Ich hab entschieden. Was ich weitergebe. Und was nicht.
Ich dachte, jetzt ist es vorbei. Dann kam eine Zeit, die mir alles noch einmal vor Augen geführt hat.
VI
Corona
Eingesperrt sein. Sanktionen. Druck von allen Seiten. Andere entscheiden über meine Grenzen, meinen Körper, mein Leben. Das kannte ich. Das kannte ich viel zu gut.
Nie wieder.
Und diesmal hab ich es nicht mehr hingenommen. Ich hab entschieden: Ich lasse mir meine Freiheit nicht noch einmal nehmen.
Wie ernst ich das meinte, hat sich ein paar Monate später gezeigt. Auf einem Parkplatz.
VII
I
II
III
IV
V
VI
VIII
IX
X
KINDHEIT
MIT 18
2009 UND 2010
ZWÖLF JAHRE MEDIZIN
2017
CORONA
DÄNEMARK
VERSTEHEN
DER NAME
DER REWE-PARKPLATZ
VII
Der REWE-Parkplatz
Die größte Entscheidung meines Lebens hab ich auf einem REWE-Parkplatz getroffen.
Kein Konferenzraum. Keine Musik. Ein Parkplatz.
Da hab ich ein Geschäft über 650.000 Euro abgeschlossen. [PLATZHALTER: welches Geschäft, in einem Satz]
Und damit war die Grundlage da, mein ganzes Leben umzubauen. Nicht ein bisschen. Komplett.
Ohne ein Wort Dänisch.
VIII
Dänemark
Ich bin mit meinen Kindern nach Dänemark ausgewandert.
Für ein freieres Leben. Ein besseres Schulsystem. Ein Umfeld, in dem Selbstbestimmung nicht nur auf dem Papier steht.
Ich bin durchs Land gefahren und hab mir den Ort ausgesucht, an dem ich leben will. 2022 hab ich dort einen Landsitz mit 28.500 Quadratmetern gekauft.
Und dann hab ich ein halbes Jahr in einem Pflegeheim gearbeitet. Um die Sprache zu lernen.
Heute spreche ich fließend Dänisch, meine Kinder gehen auf eine Privatschule, und fünf Immobilien gehören zu meinem Portfolio.
Ich hab nicht einen einzigen Tag bereut. Aber angekommen war ich damit noch nicht. Denn die Geschichte, die ich mitgebracht hatte, war ja noch da.
IX
Verstehen
Ich hab angefangen, meine eigene Geschichte zu verstehen. Nicht nur zu ertragen.
Ich hab meine Erfahrungen, meine Traumata und meine Muster aufgearbeitet.
Ich hab Psychologie studiert, ungefähr bis zur Hälfte, dann Wirtschaftspsychologie. Heute studiere ich weiter, im Fernstudium an der Internationalen Hochschule in Berlin.
Und Stück für Stück hab ich gesehen, wie alles zusammenhängt. Wie frühe Bindung, das Nervensystem und alte Schutzmechanismen bestimmen, wer wir heute sind.
Ich konnte vieles aufarbeiten. Nur eins nicht.
X
Der Name
Freya.
Mein alter Name hat sich schon als Kind fremd angefühlt. Er war immer mit meiner Mutter verbunden. Mit einer Identität, die unter Fremdbestimmung entstanden ist.
Irgendwann war mir klar: Ich kann meine Geschichte aufarbeiten. Aber ich muss nicht weiter den Namen tragen, den sie mir gegeben hat.
Ich hab mich nicht aufgegeben. Ich hab eine Identität abgelegt, die nie meine war.
Freya, die Herrin. Liebe und Kampf in einer Figur. Ich bin an einem Freitag, dem 13., geboren, und für mich war die 13 nie eine Unglückszahl.
Katarina, nach meiner Großmutter Katharina. Herkunft, die ich mir selbst ausgesucht hab.
Runa, von „rún“: Rune, Geheimnis, verborgenes Wissen.
Rauwolf ist mein angeheirateter Name. Jonasson der Name meiner Großeltern.
Mein Name löscht meine Geschichte nicht aus. Er ordnet sie neu. Und er beschreibt ziemlich genau, wie ich heute arbeite.

Runa erkennt. Freya verkörpert.

Genau das passiert in meiner Arbeit. Zuerst wird sichtbar, was dich bisher unbewusst gesteuert hat. Dann kannst du eine neue Identität nicht nur verstehen, sondern leben.

Daraus ist die Identity Scaling Method® geworden. Fünf Schritte, das FREYA-Prinzip:

Wie das genau läuft, zeig ich dir hier →
Der Markt arbeitet am Kopf.
Ich arbeite da, wo es angefangen hat.
Noch ein Mindset-Coaching, noch ein Erfolgsprogramm. Das macht dich nur zu einer besseren Michaela. Zu einer, die noch länger durchhält.
Dein Verhalten ist nicht das Problem. Es ist der Schutz, den du dir mal bauen musstest. Und den löst kein positiver Gedanke.
Und noch was: Du musst dich nicht zwischen einem erfolgreichen und einem erfüllten Leben entscheiden. Ich hab beides. Und ich muss niemandem mehr was beweisen.
Wofür ich stehe
Freiheit,
Gerechtigkeit,
weil ich sie mir mein ganzes Leben erkämpfen musste. Nie wieder bestimmt jemand anderes über meine. Und über deine auch nicht.
weil ich zu lange ausgehalten hab, was nicht in Ordnung war. Von mir hörst du, wie es wirklich ist.
Ein Mädchen hat gelernt, dass Funktionieren Sicherheit bedeutet. Und eine Frau hat entschieden, dass das nicht so bleibt.
X
I
II
III
IV
V
VI
VII
VIII
IX
KINDHEIT
MIT 18
2009 UND 2010
ZWÖLF JAHRE MEDIZIN
2017
CORONA
DER REWE-PARKPLATZ
DÄNEMARK
VERSTEHEN
DER NAME
Wenn du auch keine Lust mehr hast, die stärkste Frau im Raum zu spielen, dann lass uns reden.
Du musst Heimat finden. In dir.
kostenlos & unverbindlich
Jetzt Erstgespräch sichern